Lesara investiert 45 Millionen Euro in neues Logistikzentrum

Berlin/Erfurt, 23. Oktober 2017 - Lesara, der internationale Online-Händler für Mode- und Lifestyleprodukte, investiert in Zusammenarbeit mit Goodman, einem der weltweit führenden, börsennotierten Immobilienkonzerne 45 Millionen Euro in ein neues hochmodernes Logistikzentrum im Güterverkehrszentrum Erfurt und schafft rund 200 neue Arbeitsplätze. Die Eröffnung ist für August 2018 geplant. In den folgenden Jahren soll der Standort weiter ausgebaut werden. Grund für den Bau eines eigenen Logistikzentrums ist die anhaltend starke Expansion des Unternehmens, das 2016 als wachstumsstärkstes E-Commerce-Modeunternehmen in Deutschland und Europa ausgezeichnet wurde. Für die Auswahl Erfurts als Standort waren die vorteilhafte geografische Lage und die Verkehrsinfrastruktur ausschlaggebend.

Bis zu 85.000 Pakete täglich

Auf einer Fläche von rund 55.000 Quadratmetern in der finalen Ausbaustufe sollen täglich durchschnittlich rund 33.500 und in Spitzenzeiten, wie im Weihnachtsgeschäft, bis zu 85.000 Pakete umgeschlagen werden. Von dem Erfurter Güterverkehrszentrum aus werden Kunden in 24 Ländern beliefert. In dem neuen Logistikzentrum sind die Warenannahme, die Warenein- und Auslagerung, die Produktverpackung, die Paketkonfiguration, der Versand und das Retourenmanagement mit modernster Förder- und Logistiktechnik miteinander vernetzt. Matthias Wilrich, Mitgründer und COO von Lesara: “Wir sind ein technologie-fokussiertes Unternehmen und erkennen Mode- und Lifestyletrends früher, produzieren direkt und können unseren Kunden so trendaktuelle Produkte deutlich schneller anbieten als in der Branche üblich. Das neue Logistikzentrum ist genau auf dieses agile Geschäftsmodell abgestimmt.” Für den Neubau orientiert sich Lesara an den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte berücksichtigen. Goodman entwickelt Logistikimmobilien stets nach den Zertifizierungsanforderungen der DGNB, die diese Art des Bauens und Verwaltens mit dem Gold-Zertifikat belohnt. Unter anderem wird das neue Logistikzentrum vollständig mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Eine hochwertige Dämmung von Fassade und Dach sowie der Einsatz einer effizienten Gebäudeheizung fördern die Ökobilanz, unter anderem bei CO2-Emissionen. Lesara prüft zusätzlich alternative Energiekonzepte am Standort.

„In Goodman haben wir einen Partner gefunden, der über viel Erfahrung in der Entwicklung von Logistikzentren für den E-Commerce verfügt und der uns eine moderne Lösung an einem aufstrebenden Logistikstandort anbietet. Wir etablieren mit dem neuen Standort unser eigenes, unabhängiges Logistiknetzwerk und steigern die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Logistik“, sagt Lesara-Mitgründer Matthias Wilrich.

Unterstützung durch Landespolitik

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee begrüßte die Entscheidung zugunsten Thüringens als neuerlichen Beleg für die hervorragenden Investitionsbedingungen am Standort. „Thüringen macht damit einen weiteren großen Schritt zum führenden Logistikstandort in Deutschland“, sagte der Minister. Schon heute führe beim Warenumschlag kaum noch ein Weg am Freistaat vorbei, das Land punkte immer wieder mit seiner zentralen Lage und der gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur. Darüber hinaus betonte Tiefensee den arbeitsmarktpolitischen Effekt der Ansiedlung: „Rund 200 neue Arbeitsplätze sind in der Region hoch willkommen. Sie tragen dazu bei, dass Thüringen beim Abbau der Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren weiter gut vorankommt.“

Top-Arbeitgeber mit Wohlfühlfaktor

In nur drei Jahren hat sich das Lesara-Team von fünf auf über 300 Mitarbeiter vergrößert. Kulturelle Vielfalt ist mit über 37 verschiedenen Nationalitäten gelebter Alltag. Bei dem Modeunternehmen, das seinen Hauptsitz in Berlin hat, arbeiten ebenso viele Frauen wie Männer. Laut des Arbeitgeber-Rankings der Branche Handel & Konsum von kununu, der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattform Europas, gehört Lesara zu den zehn besten Arbeitgebern in Deutschland. Matthias Wilrich, Leiter der operativen Geschäfte bei Lesara : “Wir wollen unseren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sie sich Tag für Tag wohlfühlen, gerne aufhalten und das identitätsstiftend ist.”

Smarter, schneller und günstiger: Lesaras Kunden profitieren gleich mehrfach

Lesara ist eines der wachstumsstärksten E-Commerce-Unternehmen Europas und unterscheidet sich als Agile Retail Pionier und Modeunternehmen einer neuen Generation stark von anderen Anbietern am Markt. Herzstück des Geschäftsmodells ist ein streng gehütetes Trend-Analyse-Tool. Es ermöglicht den Lesara-Produktdesignern und Einkäufern, Trends schneller zu erkennen und aktuelle Produkte ohne Zwischenhändler direkt weltweit zu ordern. Lesaras Kunden profitieren davon gleich mehrfach: Sie bekommen die neuesten Trends früher als andere und zu einem deutlich besseren Preis angeboten. Lesara gehört außerdem zu den Pionieren des Online-Shoppings über mobile Endgeräte. Bereits heute kaufen rund 80 Prozent der Lesara-Kunden direkt über ihr Smartphone, Tablet oder Laptop und lassen sich überall und rund um die Uhr von Lesaras täglich neuen Trend- und Produktwelten inspirieren.

Über Lesara

Lesara ist der internationale Onlineshop für trend-aktuelle Mode- und Lifestyleprodukte zu besten Preisen und Vorreiter im Bereich Agile Retail. Was Fast Fashion-Anbieter offline geschafft haben, entwickelt das 2013 in Berlin von Roman Kirsch, Matthias Wilrich und Robin Müller gegründete Unternehmen nun in der E-Commerce-Branche weiter: Lesara braucht nur rund 10 Tage vom Erkennen eines Trends, bis dieser für die Kunden europaweit verfügbar ist – schneller und zu einem besseren Preis als jedes andere Mode- und Lifestyle-Unternehmen. Die Auswahl der Produkte erfolgt mittels daten-basierten Analysen. Ein spezielles, von Lesara entwickeltes Trend-Analyse-Tool erkennt Trends sobald sie entstehen. Durch das Überspringen von Zwischenhändlern und den direkten Kontakt zu den besten Fabriken der Welt gelingt es Lesara, diese Trends sofort umzusetzen und sie für alle zugänglich machen.